AKITIV

üBER UNS UND UNSERE PRODUKTIONEN

Portrait

Die freie Theatergruppe wurde 1998 von Doktoranden der ETH Zürich gegründet und besteht heute noch überwiegend aus Angehörigen der beiden Zürcher Universitäten. Die Mitwirkenden zeigen ihre hohe Motivation nicht nur auf der Bühne, sondern auch im organisatorischen Bereich. Neben dem Einstudieren des Schauspiels zeichnen sie sich von der Stückwahl über Kostüme und Technik bis zu den Eintrittskarten für alles selbst verantwortlich. Die Gruppe handelt eigeninitiativ und fördert so nicht nur die Kreativität der Mitspieler, sondern gibt auch die Möglichkeit, Erfahrungen im Management eines grösseren Projekts zu sammeln. Wie jedes Jahr begrüssen wir auch dieses Jahr zwei neue studentische Mitglieder, die in die Organisation eingebunden werden und uns durch ihre schauspielerischen Qualitäten unterstützen.

Die Theatergruppe führt jedes Jahr eine neue Inszenierung auf. Ob Komödie, Drama oder Krimi, ob von einem lebenden Autor oder aus dem 18. Jahrhundert – das Repertoire des akitiv ist durch bunte Vielfalt gekennzeichnet. Die Proben für die jeweilige Produktion beginnen im Dezember, die sieben bis zehn Aufführungen folgen ein halbes Jahr später im Mai bis Juni. Bei den bisherigen Projekten fanden die Aufführungen jeweils in den Räumlichkeiten oder dem Garten des Studierendenfoyers aki statt so auch dieses Mal.

Für jedes Projekt wird eine neue Regisseurin oder ein neuer Regisseur verpflichtet, um unterschiedliche Probekulturen zu erfahren und von verschiedenen Blickwinkeln auf die Theaterkultur zu profitieren. Meistens haben externe Theaterschaffende oder ausgebildete SchauspielerInnen dieses Amt übernommen.

Das Publikum des akitiv setzt sich zu einem großen Teil aus Studenten und universitären Angehörigen zusammen. Durch diverse Werbeaktivitäten kommen jedes Jahr aber auch Leute mit anderem Hintergrund hinzu, und die Gruppe kann sich mittlerweile über ein breit gefächertes „Stammpublikum“ freuen. Die Eintrittsgelder bilden zusammen mit den Sponsorenbeiträgen die finanzielle Grundlage der Produktionen.

Unsere Produktionen

1999: John B. Priestley: Ein Inspektor kommt (Regie: Eugen Eberhard)
2001: Oscar Wilde: Bunbury - The Importance of Being Earnest (Regie: Kaja Karel Vrba)
2002: Dürrenmatt: Herkules und der Stall des Augias (Regie: Lukas Schmocker)
2003: Dürrenmatt: Romulus der Grosse (Regie: Schmuel Stokvis)
2004: Slawomir Mrozek: Liebe auf der Krim (Regie: Ivo Tarquini)
2005: Eugene Ionesco: Die kahle Sängerin (Regie: Tanja Nievergelt)
2006: Bernard Shaw: Man kann nie wissen (Regie: Samya Lind)
2007: Richard B. Sheridan: Die Lästerschule (Regie: Henning Avenhaus)
2008: Agatha Christie: ... da waren’s nur noch neun (Regie: Maurice Caviezel)
2009: Tom Stoppard: Arkadien (Regie: Tobias Grimbacher)
2010: Choderlos de Laclos: Gefährliche Liebschaften (Regie: Henning Avenhaus)
2010: Jan Weissenfels: Nach hause (Minidrama) (Regie: Tobias Grimbacher)
2011: Joseph Kesselring: Arsen und Spitzenhäubchen (Regie: Susanne Popp)
2012: Shakespeare: Der Sturm (Regie: Susanne Popp)
2013: Jean Anouilh: Antigone (Regie: Saskia Neuthe)
2014: Dario Fo: Bezahlt wird nicht (Regie: Sibylla Halter)
2015: Frank Wedekind: Frühlings Erwachen (Regie: Lea Oxley)
2016: Robert Thomas: Acht Frauen (Regie: Sandra Zellweger)
2017: Eric-Emmanuel Schmitt: Hotel zu den zwei Welten (Regie: Laura Leupi)

Befreundete Gruppen

Gerne möchten wir auch auf die Produktion der uns befreundeten Gruppen verweisen:
Dramateure Zürich
Theater Dreierlei