ANTIGONE

... ODER IHRE FRAGE NACH DEM GLüCK

Gruppenfoto

VIELEN DANK

Die Produktion "Antigone - oder ihre Frage nach dem Glück" ist leider bereits wieder Geschichte!

Wir möchten uns bei all unseren Zuschauern, Sponsoren, Helfern und Unterstützern bedanken, welche diese Produktion überhaupt erst ermöglicht haben. Vielen Dank!

Zudem hoffen wir natürlich, dass wir Sie auch im diesem Jahr wieder bei uns begrüssen dürfen!

antigone

ÜBER DAS STÜCK

Antigone hat keine Zeit!
Ihre Auffassung von Gerechtigkeit und einem selbstbestimmten Leben ist stärker als die gesellschaftlichen Ansichten von Liebe und Vernunft, die konsequent für ein besseres Leben argumentieren und versuchen, Antigone gegen ihren Willen handeln zu lassen. “Nein, ich bin nicht still! Ich will wissen, was ich tun muss, um glücklich zu werden, denn ich habe nicht lange Zeit, mich zu entscheiden.”

Antigone ist getrieben von dem Gedanken, dass ihr Bruder ohne Begräbnis ewig im Schattenreich umherirren muss und widersetzt sich dem Gesetz des neuen Königs Kreon von Theben gegen das Begräbnis. Ein Vergehen, das mit dem Tod bestraft wird.

Im Zentrum des Stückes steht die Auseinandersetzung zwischen den Beiden, denn Kreon muss die Gesetze in seiner Stadt wahren, während Antigone auf ihren eigenen Idealen und ihrer verwandtschaftlichen Pflicht beharrt und damit ihrem persönlichem Recht, ihren Bruder zu bestatten.

Die Theatergruppe akitiv nimmt sich dieses Jahr der Tragödie der Antigone an und setzt sich dabei intensiv mit dem Konflikt zwischen Kreon und Antigone auseinander. Dabei konfrontieren wir Antigone und uns mit ihrer Frage, was Glück ist und überprüfen hierbei persönliche und gesellschaftliche Werte in Hinblick auf einen erfüllten Lebenszustand. Aus der Sicht der Spieler und ihrer Generation, wird die zeitlose Frage nach einem selbstbestimmten Leben und der Suche nach dem persönlichen Glück bearbeitet und aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet.Unser Zeitabschnitt ist durchdrungen von einem Positivitätscharakter, in der man Herr und Knecht gleichzeitig sein soll. Täglich sind wir angehalten, konstruktiv zu denken und zu entscheiden - immer vorwärts ohne Reflexion. Erst wenn sich ein gewisser Erschöpfungszustand einstellt, überprüft man punktuell das persönliche Glück und stellt sich die Frage: “Leben wir mit den Konsequenzen unserer Entscheidungen glücklich?”

Die Theatergruppe akitiv inszeniert ein fragmentarisches Gegenmodell innerhalb der Tragödie Antigone, welches einen gegebenen Lebensabschnitt aus der Sicht der Spieler hinterfragt und somit konsequent versucht, das Glück für sich und Antigone zu finden.

URSPRUNG

Auf der Basis von Jean Anouilh

AUFFÜHRUNGSRECHTE

Gustav Kiepenheuer Bühnenvertrieb

UNSERE ANDEREN PRODUKTIONEN

1999: John B. Priestley: Ein Inspektor kommt (Regie: Eugen Eberhard)
2001: Oscar Wilde: Bunbury - The Importance of Being Earnest (Regie: Kaja Karel Vrba)
2002: Dürrenmatt: Herkules und der Stall des Augias (Regie: Lukas Schmocker)
2003: Dürrenmatt: Romulus der Grosse (Regie: Schmuel Stokvis)
2004: Slawomir Mrozek: Liebe auf der Krim (Regie: Ivo Tarquini)
2005: Eugene Ionesco: Die kahle Sängerin (Regie: Tanja Nievergelt)
2006: Bernard Shaw: Man kann nie wissen (Regie: Samya Lind)
2007: Richard B. Sheridan: Die Lästerschule (Regie: Henning Avenhaus)
2008: Agatha Christie: ... da waren’s nur noch neun (Regie: Maurice Caviezel)
2009: Tom Stoppard: Arkadien (Regie: Tobias Grimbacher)
2010: Choderlos de Laclos: Gefährliche Liebschaften (Regie: Henning Avenhaus)
2010: Jan Weissenfels: Nach hause (Minidrama) (Regie: Tobias Grimbacher)
2011: Joseph Kesselring: Arsen und Spitzenhäubchen (Regie: Susanne Popp)
2012: Shakespeare: Der Sturm (Regie: Susanne Popp)
2013: Jean Anouilh: Antigone (Regie: Saskia Neuthe)
2014: Dario Fo: Bezahlt wird nicht (Regie: Sibylla Halter)
2015: Frank Wedekind: Frühlings Erwachen (Regie: Lea Oxley)
2016: Robert Thomas: Acht Frauen (Regie: Sandra Zellweger)
2017: Eric-Emmanuel Schmitt: Hotel zu den zwei Welten (Regie: Laura Leupi)